Zuch! It’s our thyme – Burger

Nach einer schier endlosen Pizzaphase und einem nicht zu unterschätzenden Sushihoch, ist meine heimliche Leidenschaft wohl der Burger an sich. Auch und gerade weil sich nahezu alles in einen Burger verwandeln lässt. Ein gute Gelegenheit um für das Burgerfest eine neue Komposition zu wagen. Eigentlich sollte es eine Version ohne Seitan werden, aber irgendwas ging dann wohl schief. Technisch gesehen besteht der Burger nämlich vor allem aus Seitan und Tofu. Das hängt wohl auch ein bisschen damit zusammen, dass mein Seitanburger den Grünkernburger vom Thron gestoßen hat. Dabei harmonieren die beiden auf dem kalten Buffet doch so gut! Nunja, wohlkomponiert mit vielerlei anderen Dingen ist dieser Seitanburger dann aber doch ein ganz Besonderer geworden. Vor allem namensgebend mit Antipasti aus Thymian-Zucchini. Wer den Seitan selbst machen möchte kann ruhig auch schon am Vortag damit loslegen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich warmer Seitan nämlich nur mäßig wolfen lässt.

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Tagesaktueller Anschlag
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Antipasti aus Zucchini & Aubergine
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Seitan-Tofu-Burger mit Thymian-Zucchini, Kartoffelecken und Minzdip

Für Sechs


Für den Bratling

  • 300g Gluten
  • 300ml Wasser
  • 1 EL Liquid Smoke
  • Salz&Pfeffer
  • 300g Naturtofu
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Kartoffel
  • Knoblauch&Ingwer

Für das Antipasti

  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • Olivenöl
  • Salz&Pfeffer
  • frischer Thymian

Zubereitung

  1. Das Gluten mit dem Wasser, Liquid Smoke und Gewürzen vermengen und kneten, bis alles eine homogene Masse geworden ist. In einem Gefrierbeutel luftdicht verpackt eine Stunde lang in Wasser kochen.
  2. Die Zwiebel und Möhre schälen, klein hacken und in einer Pfanne in neutralem Öl anbraten. Knoblauchzehe schälen, Ingwer zurecht schneiden, beides klein hacken und ebenfalls in die Pfanne geben.
  3. Den Seitan aus dem Gefrierbeutel nehmen, abkühlen lassen, durch einen Fleischwolf drehen und zusammen mit dem kleingekrümelten Tofu in der Pfanne mitbraten.
  4. Die Kartoffel schälen und roh in die Pfanne reiben. 10 Minuten weiterbraten und die Masse in eine Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und etwas Thymian würzen.
  5. Mit Sojamehl und Paniermehl binden, bis die Konsistenz zum Braten einlädt. Es sollte gut zusammenhalten aber auch noch formbar sein.
  6. Die Aubergine und Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Die Zucchini auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz&Pfeffer bestreuen. Dann für 15-20 Minuten bei 100°C in den Backofen.
  7. Die Auberginenscheiben mit Salz bestreuen und 15 Minuten einziehen lassen. Dann mit Wasser abwaschen und das gleiche Procedere wie bei der Zucchini durchführen.
  8. Zucchini- und Auberginenscheiben aus dem Backofen in eine Schüssel geben, Olivenöl, Salz und Pfeffer hinzufügen sowie eine gehackte Knoblauchzehe und Thymianstängel.
  9. Aus der Burgermasse Burger formen und in einer Pfanne in neutralem Öl von beiden Seiten braten. Anschließend die Burgerbrötchen aufschneiden und mit Bratling, Antipasti und was sonst noch opportun erscheint befüllen.

2 Gedanken zu „Zuch! It’s our thyme – Burger

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