Quinoacurry

Ungemahlenes Curry ist deutlich geschmackvoller, als seine pulverisierten Verwandten. Dafür heißt es in der Zubereitung aber auch, das Curry vom Gericht wieder zu trennen. Zumindest finde ich das Essen deutlich entspannter, wenn ich nicht immer aufpassen muss, auf Senfkörner oder Nelken zu beißen. Entsprechend ist der Umgang mit dem Gewürz etwas komplexer. Wer Curry aber auch gerne knuspert, kann sich diesen Schritt freilich sparen. Ansonsten ist diese Speise reichlich unkompliziert, bedarf nur eines Woks und schmeckt in der Kombination von Rotkohl und Quinoa prima. Im Zweifelsfall sollte es auch mit Currypulver gelingen, dann muss aber vermutlichst insgesamt mehr gewürzt werden.

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Hack, hack, hack, streu, streu
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Quinoacurry mit Rotkohl, Rübe und Möhre

Für Zwei


Für das Curry

  • 1 Möhre
  • 1 kleine Rübe
  • 1/6 Rotkohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL ganzer Curry
  • 1 kleine Tasse Quinoa
  • Salz, Pfeffer, Zimt

Zubereitung

  1. Die Möhre und Rübe schälen und klein schneiden. Den Rotkohl waschen und in feine Streifen schneiden.
  2. In einen Wok neutrales Öl hineingeben, sodass der Boden komplett bedeckt ist. Das Öl erhitzen und das Curry für etwa eine halbe Minute darin anbraten.
  3. Jetzt das Öl samt Curry durch ein Sieb geben, das Öl auffangen und wieder zurück in den Wok geben, das Curry in ein Gewürzsäckchen oder eine Gewürzkugel umfüllen und zur Seite stellen.
  4. Das Öl erneut erhitzen und Möhre, Rübe und Rotkohl darin anbraten. Die Quinoa gut abspülen und ebenfalls in den Wok geben. Alles miteinander verrühren und soviel Wasser angießen, bis das Gemüse samt Quinoa knapp bedeckt ist.
  5. Nun das Gewürzsäckchen mit dem Curry und die ganzen Knoblauchzehen in den Wok geben und alles solange kochen, bis die Quinoa gar und nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist.
  6. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken.

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