Misoshiru

Was haben Tofu, Miso und Tempeh gemeinsam? In allem steckt die Sojabohne, augenscheinlich ein Tausendsassa, der in der klassischen Misosuppe gleich doppelt vorkommt. Ratzfatz zubereitet und unendlich wandelbar ist dieses Gericht bei mir klammheimlich zur meistgekochten Suppe avanciert, weswegen es langsam Zeit wird, dass sie auch auf diesen Seiten gewürdigt wird. Die Misopaste ist geschmacklich recht ergiebig, es sei denn sie wird zu wild gekocht. Daher darauf achten, die Suppe nach der Zugabe von Miso nicht mehr zu Kochen.

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Bereit für die Einlage: Zwiebel, Frühlingszwiebel, Shiitake, Tofu, Möhre und Wakame
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Fertig ist die Misosuppe

Für Zwei


Für die Miso

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 100g Tofu
  • 5 Shiitakepilze
  • 2 TL getrocknete Wakamealgen
  • 1 EL dunkle Misopaste
  • Sojasoße
  • 600ml Brühe

Zubereitung

  1. Zuerst die getrockneten Wakamealgen für 5 Minuten in Wasser einweichen, dann abspülen und je nach Größe halbieren oder vierteln.
  2. Dann die Zwiebel schälen, klein würfeln und in neutralem Öl in einem Topf anbraten und mit etwas Sojasoße ablöschen.
  3. Anschließend die Brühe angießen und aufkochen lassen.
  4. Die Möhre schälen, in Stifte schneiden, die Shiitake je nach Größe halbieren oder vierteln und beides in die Suppe geben.
  5. Nun die Hitze verringern, sodass es nicht mehr kocht, dann die Misopaste einrühren und auflösen lassen.
  6. Den Tofu in kleine Blöcke schneiden und gemeinsam mit den Wakamealgen und der gewaschenen und in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebel in den Topf geben. Bei niedriger Hitze einige Minuten durchziehen lassen bis die Frühlingszwiebel gar ist.

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