Kürbisgulasch an lilanem Reis

Mit einer kürbisig inspirierten Interpretation des beliebten Eintopfs lassen sich echte Synergieeffekte freilegen. Das Gulasch wird aufgepeppt und der Kürbis landet ja sonst doch allzu oft gespaltenerweise im Backofen. Beste Bedingungen für alle Beteiligten also. Diese Variante ist dank der illustren Mischung aus weiniger Säure und zuckriger Süße höchst lecker und dank lilanem Reis auch gleich doppelt hübsch. Fallstricke lauern aber in der Zubereitung: der Zucker darf nicht verbrennen, also Obacht!

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Es beginnt, brodelt brenzlig blubbernd
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Kürbisgulasch an lilanem Reis

Für Zwei


Für das Gulasch

  • 1/2 Hokkaido Kürbis
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Puderzucker
  • 1 TL Tomatenmark
  • Rotwein
  • Brühe
  • 1 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Paprika, Lorbeerblätter

Für den Reis

  • 150g lila Reis
  • Salz

Zubereitung

  1. Zuerst den Reis waschen, in einen Topf geben und mit der doppelten Menge Wasser aufkochen. Hitze reduzieren, salzen und weiterköcheln, bis keine Flüssigkeit mehr im Topf ist.
  2. Inzwischen den Kürbis waschen, halbieren, aushöhlen und in Würfel schneiden. Die Paprika waschen, das Kerngehäuse entfernen und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen, je nach Größe vierteln oder sechsteln und zusammen mit Kürbis und Paprika langsam in einem Wok in Olivenöl anbraten.
  3. Den Boden eines Topfs mit Puderzucker bestreuen und langsam erhitzen, bis der Zucker karamellisiert. Dann den Zucker mit Tomatenmark vermengen, kurz umrühren und mit dem Rotwein angießen, bis der Topfboden bedeckt ist. Weiterköcheln, bis der Alkohol verdampft ist.
  4. Das Gemüse noch etwas weiterbraten und mit Mehl bestäuben. Umrühren und in den Topf geben, sobald der Alkohol verdampft ist. Nochmal rühren und mit Brühe angießen bis genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Je nach Topf ist das Gemüse dann fast oder komplett bedeckt.
  5. Anschließend mit Salz, Pfeffer, Oregano, zwei Lorbeerblättern und dem Knoblauch würzen. Die Knoblauchzehen einfach ungeschält hineingeben. Alles bei niedriger Hitze weiterkochen, bis der Kürbis gar ist.
  6. Schließlich die Lorbeerblätter (und wem ganze Zehen zu viel sind auch den Knoblauch) entfernen und das Kürbisgulasch mit dem Reis servieren.

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