Karē Raisu

Abseits von Sushi und Co bietet die japanische Küche auch allerlei deftige Überraschungen, wie z.B. Karē Raisu. Karē Raisu ist ein Currygericht, das eigentlich mit einem japanischem Currygewürz zubereitet werden möchte. Die lokalen Läden konnten mir derlei allerdings nicht feilbieten und für den Import des besagten Currypulvers war ich nicht geduldig genug. Daher habe ich mit dem vorlieb genommen, was zur Verfügung stand, Currypulver nicht japanischen Ursprungs sowie Garam Masala. Geschmacklich funktioniert das tadellos und besonders die Konsistenz, deutlich dickflüssiger als mir bekannte Currys, vermag etwas herzumachen. Der geriebene Apfel harmoniert ein wenig die Currymischung, süßt das ganze aber auch. Entsprechend empfehle ich für einen kontrastreicheren Geschmack säuerliche Apfelsorten zu nehmen.

Reis und Fleisch und solcherlei
Karē Raisu wohldrapiert

Für Zwei


Für das Karē Raisu

  • 75g getrocknete Sojawürfel
  • Gemüsebrühe
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer
  • 1/2 Apfel
  • 1 große Möhre
  • 1 große Kartoffel
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Albaöl
  • 1 EL Currypulver
  • 1 EL Garam Masala
  • Mehl
  • 180g Reis

Zubereitung

  1. Zuerst die getrockneten Sojawürfel in Gemüsebrühe aufkochen und anschließend durchziehen lassen, bis die Sojawürfel schön weich sind.
  2. Inzwischen die Möhre und die Kartoffel schälen, in Würfel schneiden und in einer Pfanne in neutralem Öl bei mittlerer Hitze anbraten.
  3. Die eingeweichten Sojawürfel abgießen und gut ausdrücken, die Brühe dabei auffangen.
  4. Nun die Zwiebel schälen, grob hacken und zusammen mit den Sojawürfeln mit in der Pfanne braten.
  5. Alles verrühren, mit Salz und Peffer würzen und den halben Apfel fein gerieben hinzugeben.
  6. Den Reis in der doppelten Menge Wasser aufsetzen, aufkochen lassen und bei niedriger Hitze garen, bis der Reis das Wasser aufgenommen hat.
  7. In einen kleinen Topf das Albaöl erhitzen, den Knoblauch und Ingwer schälen, klein hacken und bei niedriger Hitze im Öl anbraten.
  8. Currypulver und Garam Masala unterrühren, mit Mehl bestäuben und kurz mitbraten.
  9. Dann mit Gemüsebrühe aufgießen und umrühren, sodass eine sämige Soße entsteht.
  10. Zuletzt die Currysauce über die Sojawürfel in der Pfanne geben, gut verrühren und mit Gemüsebrühe aufgießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

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