Hirsotto an Grünspargel

Ein sich im Risotto tummelnder Spargel begegnete mir dieser Tage dermaßen oft, dass ich mich einigermaßen berufen fühlte, dem nachzueifern. Mit Hirse statt Reis wurde aus dem Risotto ein Hirsotto. Was bleibt, ist die wohlharmonierte Verbindung von Kohlenhydraten und Ballaststoffen, hier vertreten durch gelbe Hirse und grünen Spargel. Obwohl es kochtechnisch nicht so sehr viel zu tun gibt, heißt es, immer dabei zu sein, denn auch ein Hirsotto brennt nicht gerne an. Folglich gilt: Rühren, rühren, rühren! Das Ergebnis frohlockt mit knackigem Grünschimmer und bietet einen weiteren Grund für den anempfohlenen Spargelverzehr.

Hirse, Spargel, Zwiebel, Knoblauch
Es brutzelt grün im Topfe
Hirsotto mit Spargel und Scheibchen von Radies

Für Zwei


Für das Hirsotto

  • 125g Hirse
  • 500g grüner Spargel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Brühe
  • Weißwein
  • Albaöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Spargel waschen, die Enden abschneiden und vom Ende zur Spitze hin etwa zu 2/3 schälen. Je dünner der Spargel und je näher an der Spitze, desto weniger muss geschält werden. Anschließend die Spargelstangen in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Nun die Zwiebel und den Knoblauch schälen, klein hacken und in einem Topf zusammen mit dem Spargel in Albaöl langsam anbraten.
  3. Mit Weißwein ablöschen und bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit beinahe verdampft ist.
  4. Als nächstes die Hirse in den Topf geben und mit Brühe angießen, sodass die Hirse knapp bedeckt ist.
  5. Bei mittlerer Hitze kochen lassen und zwischendurch immer wieder umrühren und Brühe nachgießen, bis die Hirse und der Spargel gar sind.
  6. Zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

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