Hirsetaler an Champignonrahm

Unsere Beziehung ist eher lakonischer Natur. Wir mögen uns irgendwie, sehen uns aber nicht so häufig. Am meisten gefällt mir der irrsinnig hohe Eisengehalt von Hirse. Aber vermutlich ist sie auch sonst ganz cool. Als Taler allemal und mit Pilzrahm umso mehr. Einer Soße bedarf es nämlich schon sehr, denn Hirse gibt sich gern allzu trocken. Da ist der Backofen mitnichten ein Gewinn, trocknet er die Hirse doch weiter aus. Demgegenüber steht allerdings die spielend leichte und obendrein fettärmere Zubereitung.

Zu dritt im Glück: Hirse, Möhre, Thymian
Hirsetaler an Champignonrahm samt Gemüsebeilage

Für Zwei


Für die Taler

  • 175g Hirse
  • 350ml Brühe
  • 2 Möhren
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Sojamehl
  • 3 EL Wasser
  • Thymian, Pfeffer, Salz, Paprika

Für die Champignonrahmsoße

  • 150g Champignons
  • 1/2 Hafersahne
  • 1 EL Margarine
  • Mehl
  • Petersilie, Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Hirse zusammen mit der Brühe in einen Topf geben und aufkochen lassen. Bei niedriger Hitze weiterköcheln, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Anschließend vom Herd nehmen und nachquellen lassen.
  2. Inzwischen die Möhre, die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und mit einer Reibe fein raffeln.
  3. Nun die fertige Hirse zusammen mit dem geraffelten Gemüse in eine Schüssel geben. Mit Sojamehl, Wasser und Gewürzen vermengen, sodass klebriger Teig entsteht.
  4. Hieraus mit nassen Händen Taler formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 180°C Umluft etwa 20 Minuten backen.
  5. Unterdessen die Soße zubereiten. Dazu die Champignons putzen und in Streifen schneiden.
  6. In einem Topf die Margarine schmelzen lassen und die Pilze darin dünsten. Anschließend die Pilze mit Mehl bestäuben, umrühren und mit Wasser angießen.
  7. Hitze erhöhen, sodass die Soße beginnt einzudicken. Nun mit Hafer die Soße weiter binden und mit Petersilie, Pfeffer und Salz abschmecken.
  8. Zuletzt die Hirsetaler aus dem Ofen nehmen und mit der Soße darüber servieren.

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