Gnocchi in Salbeizitrone

Gnocchi sind für mich der Inbegriff dafür, dass ich etwas selbst herstellen kann, was ich sonst immer nur im Supermarkt gekauft habe. Wie so oft zeigt sich, dass es nicht allzu schwer ist und dazu noch besser schmeckt. Nur Zeit braucht es ein wenig. Durch das zweimalige Kochen und einmalige Braten steht das Essen nicht unbedingt sofort auf dem Tisch. Im Gegenzug bereiten Gnocchi aber schon während der Zubereitung viel Freude. Das Kneten und Formen sind angenehme Tätigkeiten, die jedwede Kochhektik ausbremsen. Und das vielleicht Schönste: Mit der erfrischenden Salbeizitronensoße bleiben die mitunter behäbigen Klößchen angenehm leicht.

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Ganz widerklassisch ohne Streifen auf der Oberseite
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In der Pfanne vereinigt: Gnocchi und Salbei
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Gnocchi in Salbeizitronensoße

Für Zwei


Für die Gnocchi

  • 500g Kartoffeln
  • 175g Weizenmehl
  • 25g Hartweizengrieß
  • Salz

Für die Salbeisoße

  • 3 Zweige frischen Salbei
  • 1/2 Zitrone
  • Margarine
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser garen, bis sie weich sind.
  2. Anschließend die gekochten Kartoffeln zerstampfen und mit Mehl, Grieß und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Dieser sollte formbar aber noch klebrig sein.
  3. Aus dem Teig nach Belieben Gnocchis formen und auf einer bemehlten Fläche zwischenlagern.
  4. Die fertig geformten Gnocchi in simmerndem Salzwasser garen, bis sie von selbst nach oben kommen. Das sollte nicht länger als 10 Minuten dauern.
  5. Für die Soße den Salbei waschen, Stiele entfernen und Blätter abzupfen. Die Blätter grob hacken und bereitstellen.
  6. In einer Pfanne Margarine schmelzen, den Saft der halben Zitrone hineinpressen und die Gnocchi langsam rundherum anbraten.
  7. Mit den Salbeiblättern, Salz und Pfeffer würzen.
  8. Anschließend die Gnocchi mit Soße beträufelt servieren.

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