Art is chocke

Mal ist sie ein gemüsiges Mikrofon, das schon vor dem Verzehr Spaß bereitet, ein anderes Mal das längste Mittagessen der Welt. Artischocken sind vielseitig und bieten neben den harten Blättern ein köstliches Herz. Daran zu gelangen erfordert jedoch das Zupfen der Blätter, was die Artischocke zeittechnisch zu einem Slowfood schlechthin macht. Das selbst freigelegte Herz entschädigt dafür deutlich – hat es doch kaum noch etwas mit der eingelegten Ware aus dem Supermarkt gemein. Verfeinert mit ein wenig Zitronensaft oder auch einfach pur vermittelt die Artischocke eine schöne Esskultur, bei der die Hände das sinnigste Instrument darstellen.

Große Artischocke und kleine Zitrone
Kugelrundes Schiff auf großer Fahrt
Blätter, Heu, Boden, Zitronensaft

Für Eins


Für die Artischocke

  • 1 große Artischocke
  • 1/2 Zitrone

Zubereitung

  1. Zuerst die äußeren Blätter der Artischocke entfernen und den Stiel kürzen.
  2. Nun die Artischocke rundherum waschen und in kochendem Wasser für etwa 30 Minuten garen. Kleinere Artischocken entsprechend kürzer.
  3. Die Zitrone auspressen und den Zitronensaft in einer Schale bereitstellen.
  4. Die gekochte Artischocke abtropfen lassen, an der Stielseite eine Ebene einschneiden, sodass die Artischocke stehen kann und dann auf einem Teller mit dem Zitronensaft servieren.
  5. Jetzt einzelne Blätter aus der Artischocke herauszupfen, den unteren, fleischigeren Teil in den Zitronensaft tunken und essen.
  6. Über dem Artischockenboden liegt das sogenannte Heu. Dies ist nicht so schön zu essen und sollte daher entfernt werden, sobald es freigelegt wurde.
  7. Anschließend kann der Boden komplett gegessen werden.

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